Das Lernen und Üben mit Erwachsenen, die Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechnen haben, birgt einige Besonderheiten, deshalb sollten Ehrenamtliche für die Ansprache und den Umgang mit ihnen gut vorbereitet sein. Dazu gehört auch, sich vorher mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen und ein Gespür für sie zu entwickeln.

Wer sind die Lernenden?

In der Praxis sind es drei unterschiedliche Gruppen, die in Lernangebote zur Alphabetisierung und Grundbildung kommen:

1. Erwachsene, die in Deutschland beschult wurden, aber trotzdem aus unterschiedlichen Gründen nie ausreichend flüssig lesen und schreiben gelernt haben.

2. Erwachsene, die in ihrem Heimatland nicht oder nur gering beschult wurden.

3. Erwachsene, die in ihrem Heimatland eine fundierte Schulausbildung bekommen haben, aber Probleme mit der deutschen Schriftsprache haben.

Alle drei Gruppen bringen unterschiedliche Voraussetzungen und Bedarfe mit. Es ist daher wichtig, die Ehrenamtlichen darauf vorzubereiten.