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Ehrenamt in Zeiten von Corona und Lockdown

Hallo an alle!

Ein spannender Artikel, den ich gerne mit der Community teilen möchte.

Eine Flüchtingsinitiative in Erding näht nun Mundschutz-Masken :mask:, da sie die Asylunterkünfte aktuell nicht mehr betreten dürfen. Eine tolle Initiative finde ich. Dennoch fehlt vielen Geflüchteten doch bestimmt der persönliche Kontakt.
Wie ergeht es Euch derzeit bei der Begleitung von Geflüchteten? Wie haltet ihr Kontakt? Was bedeutet der Lockdown für Eure Projekte und Initiativen?
Würde mich freuen, mich darüber mit Euch auszutauschen. :speech_balloon:

Eine kleine Ergänzung: Hilfreiche Links zu Corona-Informationen in mehreren Sprachen uvm. findet ihr auch hier im Portal. :face_with_thermometer:
Klickt doch mal rein oder gebt es weiter:
https://vhs-ehrenamtsportal.de/themenwelten/alltag-in-deutschland/gesundheit

Hallo!

Wir, also die German Doctors, sind eine inter­national tätige Nicht­regierungs­organisation, die un­ent­geltlich arbeitende Ärztinnen und Ärzte in Projekte auf den Philippinen, in Indien, Bangladesch, Kenia, und Sierra Leone ent­sendet. Wir kümmern uns um die Ge­sundheits­versorgung und die Aus­bildung be­nach­teiligter Menschen in unseren Einsatz­regionen. Unsere Ärztinnen und Ärzte arbeiten für uns ehren­amtlich in ihrem Jahres­urlaub oder im Ruhe­stand für einen Zeit­raum von 6 Wochen und ver­zichten dabei auf jegliche Ver­gütung.

Auch unsere Projektarbeit in den Slums und Armuts­regionen vieler Länder ist beeinflusst von den aktuellen Ent­wicklungen rund um Covid-19. Wir können derzeit wegen der massiven Reisebeschränkungen keine Ärztinnen und Ärzte in die Projekte entsenden. Heißt, dass unsere einheimischen Mitarbeitenden die Aufgaben nun alleine stemmen müssen. Es ist zu befürchten, dass das Corona-Virus unsere Zielgruppe besonders hart treffen wird. Unsere Patientinnen und Patienten leben unter hygienisch katastrophalen Bedingungen, viele Menschen auf engstem Raum, ohne fließendes Wasser, ohne Elektrizität. Abstand halten oder gar eine Quarantäne ist unter diesen Umständen überhaupt nicht möglich.

Wir versuchen nun, mit unseren Koordinierenden vor Ort gemeinsam an schnellen und unbürokratischen Hilfsangeboten zu arbeiten. Derzeit liegt der Schwerpunkt in allen Projekten auf: Aufklärung, dem Verteilen von Schutzmasken und der Ausgabe von Lebensmittelpaketen. Doch ist es ein großes Problem, dass uns für manche Aufgaben derzeit durch die Reisebeschränkungen einfach die Hände gebunden sind.

Wie lösen das andere Projekte, die im Ausland arbeiten?

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Liebe Alle,

wir, Gifty & Steffie, haben in den Zeiten der Corona-Pandemie beschlossen, dass es endlich an der Zeit ist, etwas anzufangen, das wir schon immer wollten. Ein Format, das möglichst einfach die grundlegenden Fragen zum Thema Rassismus stellt und beantwortet. Fragen, die wir in unserer Berufspraxis und auch im Freundeskreis immer wieder gestellt bekommen. Ohne die neue Sitaution mit Corona hätten wir es wahrscheinlich nie angefangen.

Wir machen das zwar im Rahmen unserer Arbeit, aber wir stecken viel mehr ehrenamtliche Stunden als Arbeitsstunden rein, weil es unser Herzensprojekt ist. Wir haben schon eine qualitativ (Technik, nicht Inhalt) sehr schlechte erste Folge gemacht und heute ist eine deutlich bessere zweite Folge rausgekommen.

Folge zwei beschäftigt sich mit dem Begriff „Rasse“ in Bezug auf Menschen. Folge eins hat sich mit grundlegenden Begriffen zum Thema Rassismus beschäftigt, wie z.B. weiß, Schwarz, PoC, BPoC.

Vielleicht ist das ja für euch interessant.

Liebe Grüße
Steffie

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